Holzarten im Vergleich.

Holz ist ein Naturprodukt.

Das natürliche Material und dessen Einzigartigkeit ist es, was uns an Holz fasziniert. Deshalb verbinden wir Originalität, Fehlerlosigkeit mit den folgenden Eigenschaften.

  • farbliche Schattierungen innerhalb einer Holzart
  • natürliches Vergrauen bei Bewitterung
  • Riss- und Schieferbildung durch Quell- und Schwindverhalten des Holzes
  • Verziehen des Holzes
  • Harzaustritt
  • raue Stellen im Außenbereich
  • bei nasser Oberfläche besteht wie bei anderen Materialien auch Rutschgefahr
  Sibirische Lärche Thermoesche Thermofichte und Thermokiefer Mega Wood (WPC)
  Sibirische Lärche Thermoesche Thermofichte/-kiefer Mega Wood (WPC)
Resistenzklasse * 3 1 3 2
Dauerhaftigkeit mäßig dauerhaft sehr dauerhaft mäßig dauerhaft dauerhaft
Oberflächen gehobelt, geriffelt, bombiert gehobelt, geriffelt, Reflax gehobelt, geriffelt, Reflax geriffelt
Verziehen mäßig gering gering gering
Quellen/Schwinden mäßig gering gering mäßig
Äste astig fein astig astig keine
Insektenbefall kein kein kein kein
Ausbluten kein kein kein kein
Splittern stark gering mäßig kein
Preis € € € € € € € € €
  Bangkirai Massaranduba Ipê (Lapacho) Teak
  Bangkirai Massaranduba Ipê (Lapacho) Teak
Resistenzklasse * 2 1 1 1
Dauerhaftigkeit dauerhaft sehr dauerhaft sehr dauerhaft sehr dauerhaft
Oberflächen geriffelt geriffelt gehobelt gehobelt, geriffelt
Verziehen mäßig mäßig mäßig mäßig
Quellen/Schwinden mäßig mäßig mäßig gering
Äste fein astig fein astig fein astig fein astig
Insektenbefall vorkommend vorkommend kein kein
Ausbluten stark stark vorkommend wenig
Splittern gering gering gering gering
Preis € € € € € € € € € € € € € €

* Ermittelter Dauerhaftigkeitswert gem. Laboruntersuchungen bzw. Erfahrungswerten gem. DIN 68364

Die Resistenzklassen

beschreiben oder klassifizieren die dem Holz eigene Dauerhaftigkeit gegen Holz schädigende oder zerstörende Pilze oder Insekten, Termiten oder andere Holzschädlinge. Die Resistenzklassen (auch Dauerhaftigkeitsklassen) sind skaliert von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft).

Die Farbabweichungen

relativieren sich bei der Verwendung im Außenbereich durch die Einwirkung von UV-Strahlung bzw. der Witterung und es bildet sich eine angenehme silbergraue Patina. Eine Verzögerung der Vergrauung kann man durch Behandlung mit pigmentierten Ölen und Lasuren hinauszögern bzw. bei regelmäßiger Behandlung (1 – 2 × jährlich) auch in der gewünschten Farbe erhalten.

Reinigung und Pflege

Gröbere Verschmutzungen, sowie Rost- oder Wasserflecken können mit einer Drahtbürste oder mit Schleifpapier einfach entfernt werden, leichte Verschmutzungen mit einem Schrubber oder einer Wurzelbürste. Zur Pflege von ölbehandelten Terrassendielen empfehlen wir eine regelmäßige Behandlung.

Im Bedarfsfall gibt es auch einen Tiefenreiniger für abgewittertes und vergrautes Holz auf Basis von Fruchtsäuren. Es erleichtert die Entfernung zerstörter Lasuroberflächen und entfernt zuverlässig Algen- und Moosbewuchs bzw. wird unbehandeltes Holz aufgehellt und tiefengereinigt.